Was ist Cranio- Sacral

Der Therapeut ertastet und fühlt während der  Cranio-Sacral-Therapie die rhythmischen Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) die sich auf das Gewebe und auf die Knochen übertragen  lassen.

Der Cranio- Sacrale Rhythmus ist unabhängig von Atmung und Herzschlag. Das Cranio- Sacrale System ist das erste sich manifestierende physiologische System des Embryos im Mutterleib und es ist das letzte System, das nach dem  Sterben aufhört zu arbeiten. Cranio-Sacral kann sogar im gebrechlichen oder schmerzhaften Zustand angewandt werden.

cranio sacralDer Cranio-Sacral Therapeut  arbeitet ganzheitlich – auf Körper Geist und Seele. Durch das rhythmisches pulsieren der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit wird das menschliche Wohlbefinden nachhaltig beeinflusst. Dr.Sutherland führte jede Störung des Liquorflusses  auf die Entstehung von körperlichen Beschwerden und Krankheiten zurück. Durch gezielte Griffe und sanfte Drucktechniken können körperinnere Blockaden  aufgelöst werden. Der Körper hat die Möglichkeit der Selbstregulierung und eine tiefgreifende Heilung kann eingeleitet werden.

Der Cranio-Sacral-Rhythmus

Mindestens 200 Studien belegen, dass eine Bewegung der Schädelknochen physiologisch ist und eine Verknöcherung der Schädelnähte Ursache von vielerlei Symptomen sein kann.

Die Behandlungsdauer liegt bei ungefähr einer Stunde, die in einer ruhigen und entspannenden Atmosphäre stattfindet.

Die Cranio-Sacral-Therapie kann man aufgrund ihrer Wirkung auf alle Organsysteme auch mit anderen Therapieformen kombinieren.

Durch die Harmonisierung des Canio-Sacralen Rhythmus können Spannungen abgebaut, Schmerzen gelindert und Blockaden gelöst werden.

Entdeckt wurde der Cranio Sacrale Mechanismus von dem amerikanischen Arzt und Osteopathen Dr. Sutherland. Er verstand den Cranio-Sacralen Rhythmus (7 bis 14 Zyklen pro Min) als direkten Ausdruck des “Atem des Lebens ”

Cranio-Sacral kann folgende Krankheits- und Beschwerdebilder positiv beeinflussen:

  • Stress u. dessen Folgeerscheinungen
  • psychosomatische Krankheitsbilder
  • Folgen von Unfällen u. Stürzen
  • Post-OP.- u. Schmerzzustände,
  • Migräne, Schulter- u. Rückenbeschwerden
  • Unterstützend und lindernd bei Störungen des Zentralnervensystems wie M. Parkinson,
  • Traumen
  • Depressionen
  • Schlaflosigkeit